WWF
2026
Wärmepumpe schlägt Gas, selbst im unsanierten Altbau: Das zeigt unsere Studie für den WWF. Selbst in einem ineffizienten Gebäude der Effizienzklasse F ist die Wärmepumpe unter den heutigen Rahmenbedingungen langfristig wirtschaftlicher als eine neue Gasheizung. In Kombination mit Photovoltaik und maximaler Förderung amortisiert sich die Investition bereits nach vier Jahren.
Die Ergebnisse der Untersuchung im Überblick:
Entscheidend für den wachsenden Kostenvorteil der Wärmepumpe sind die niedrigeren Betriebskosten. Gleichzeitig verteuern CO₂-Preise, steigende Netzentgelte und die gesetzlich vorgeschriebene schrittweise Biomethanbeimischung den Betrieb neuer Gasheizungen.
Bereits 2023 konnte Prognos in einer Modellrechnung für den WWF zeigen, dass im Zusammenhang mit der damals gültigen Förderung beim Heizungstausch eine Wärmepumpe sogar in sehr ineffizienten Gebäuden kostengünstiger ist als eine neue herkömmliche Gasheizung. Die Aktualisierung für 2026 berücksichtigt die novellierte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), aktuelle Energiepreisannahmen sowie veränderte regulatorische Rahmenbedingungen durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) und das Wärmeplanungsgesetz (WPG).
Die Modellrechnung untersucht die Gesamtkosten von Wärmepumpen und Gasheizungen in einem ineffizienten Gebäude der Effizienzklasse F. Berücksichtigt wurden Investitions-, Wartungs- und Energiekosten über Zeiträume von zehn und 15 Jahren sowie unterschiedliche Förderstufen, Investitionszeitpunkte und die optionale Kombination mit einer Photovoltaikanlage.
Zur Studie (PDF)
Zur Vorgängerstudie von 2023
Weitere Informationen auf der WWF-Webseite
Projektteam: Dominik Rau
Stand: 13.10.2026
Senior Projektleiter
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