Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen

Auftraggeber

WWF

Jahr

2026

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Wärmepumpe schlägt Gas, selbst im unsanierten Altbau: Das zeigt unsere Studie für den WWF. Selbst in einem ineffizienten Gebäude der Effizienzklasse F ist die Wärmepumpe unter den heutigen Rahmenbedingungen langfristig wirtschaftlicher als eine neue Gasheizung. In Kombination mit Photovoltaik und maximaler Förderung amortisiert sich die Investition bereits nach vier Jahren.  

Warum die Wärmepumpe wirtschaftlicher ist

Die Ergebnisse der Untersuchung im Überblick:

  • Wärmepumpen sind langfristig günstiger als neue Gasheizungen, unabhängig von der Höhe des Einkommensbonus.
  • In Kombination mit einer Photovoltaikanlage und bei maximaler Förderung amortisiert sich eine Wärmepumpe bereits nach vier Jahren.
  • Nach 15 Jahren weist die Wärmepumpe in allen betrachteten Förderstufen niedrigere Gesamtkosten auf als eine neue Gasheizung.
  • Ein früher Heizungstausch lohnt sich: Wer erst im August 2028 statt im Oktober 2026 investiert, muss je nach Förderquote mit Mehrkosten von rund 4.600 bis 5.380 Euro rechnen.
  • Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik senkt die Gesamtkosten zusätzlich um bis zu 1.906 Euro innerhalb von 15 Jahren.

Entscheidend für den wachsenden Kostenvorteil der Wärmepumpe sind die niedrigeren Betriebskosten. Gleichzeitig verteuern CO₂-Preise, steigende Netzentgelte und die gesetzlich vorgeschriebene schrittweise Biomethanbeimischung den Betrieb neuer Gasheizungen.

Unsere Vorgehensweise

Bereits 2023 konnte Prognos in einer Modellrechnung für den WWF zeigen, dass im Zusammenhang mit der damals gültigen Förderung beim Heizungstausch eine Wärmepumpe sogar in sehr ineffizienten Gebäuden kostengünstiger ist als eine neue herkömmliche Gasheizung. Die Aktualisierung für 2026 berücksichtigt die novellierte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), aktuelle Energiepreisannahmen sowie veränderte regulatorische Rahmenbedingungen durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) und das Wärmeplanungsgesetz (WPG).

Die Modellrechnung untersucht die Gesamtkosten von Wärmepumpen und Gasheizungen in einem ineffizienten Gebäude der Effizienzklasse F. Berücksichtigt wurden Investitions-, Wartungs- und Energiekosten über Zeiträume von zehn und 15 Jahren sowie unterschiedliche Förderstufen, Investitionszeitpunkte und die optionale Kombination mit einer Photovoltaikanlage.

Links und Downloads

Zur Studie (PDF)

Zur Vorgängerstudie von 2023

Weitere Informationen auf der WWF-Webseite

Projektteam: Dominik Rau

Stand: 13.10.2026 

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Dominik Rau

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