Trendreport 2026: IT-Dienstleister und die öffentliche Verwaltung

Auftraggeber

Behörden Spiegel

Jahr

2026

Partner

VITAKO

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Wie arbeiten öffentliche IT-Dienstleister und öffentliche Verwaltungen zusammen? Für den Trendreport 2026 untersuchten wir, welche Rolle IT-Dienstleister bei der Modernisierung der öffentlichen Verwaltung spielen.

IT-Dienstleister sichern Transformationsfähigkeit des Staates

Das sind die wichtigsten Erkenntnisse des Trendreport 2026:

  1. Öffentliche IT-Dienstleister sind unverzichtbare strategische und operative Akteure der digitalen Verwaltung: Sie sichern nicht nur Betrieb, IT-Sicherheit und Support, sondern prägen mit Prozessberatung, Modernisierung von Altsystemen und Einführung neuer Technologien maßgeblich die Transformationsfähigkeit des Staates.
  2. Die aktuellen Herausforderungen liegen nicht nur in der Anzahl der IT-Dienstleister, sondern in fehlenden Rollenklärungen, heterogenen Strukturen und unzureichender Abstimmung zwischen Verwaltungen und Dienstleistern. Fragmentierte Verantwortlichkeiten, unterschiedliche Erwartungshaltungen und parallele Ersatzstrukturen bremsen Fortschritte stärker als die heutige Vielfalt der Anbieter.
  3. Für eine wirksame digitale Verwaltung braucht es klare Governance, abgestimmte Prioritäten und echte Kooperationsmodelle – zwischen Verwaltungen, zwischen IT-Dienstleistern und über föderale Ebenen hinweg. Erst ein gemeinsames Rollenverständnis, verbindliche Steuerungsmechanismen und arbeitsteilige Zusammenarbeit ermöglichen Effizienzgewinne, Skalierbarkeit und Innovation – unabhängig davon, wie stark konsolidiert die Landschaft ist.

Wie kann die öffentliche IT-Dienstleisterlandschaft weiterentwickelt werden?

Aus den Analysen lassen sich vier übergeordnete Handlungsempfehlungen ableiten:

IT und Digitalisierung als Grundvoraussetzung verstehen: Digitale Systeme bilden längst die funktionale Infrastruktur staatlicher Leistungsfähigkeit – und gewinnen angesichts des demografischen Wandels weiter an Bedeutung.

Unterschiedliche Perspektiven konstruktiv zusammenführen: Technologische Machbarkeit und fachlich-rechtliche Anforderungen müssen systematisch miteinander verzahnt werden, um praxistaugliche Lösungen zu ermöglichen.

Rollenkonflikte zwischen Eigentümer- und Kundenrolle aktiv klären: Nur eine klar definierte und wahrgenommene Steuerungsverantwortung gewährleistet strategische Ausrichtung und operationalisierbare Anforderungen.

Veränderung als kontinuierlichen Prozess etablieren: Transformation gelingt nur mit dauerhafter Reflexion, Anpassung und professionellem Kompetenz- und Strukturmanagement.

Unsere Vorgehensweise

Der Trendreport Digitaler Staat 2026 basiert auf einer Kurzbefragung der VITAKO-Mitglieder sowie Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern aus der öffentlichen Verwaltung.

Unsere Stärken in diesem Projekt

  • langjährige Kenntnis des öffentlichen Verwaltungssektors
  • methodisch fundierte Interviewführung
  • Ableitung praxisorientierter Handlungsempfehlungen auf Basis der Kernergebnisse

Links und Downloads

Zum Trendreport (PDF)

Zu den vorherigen Trendreports

Projektteam: Rebaz Ahmad, Shayan Beland, Matthias Canzler, Lea Lataster, Franziska Stader, Inga Stump

Stand: 03.03.2026

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Inga Stumpp

Projektleiterin

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