Weiterentwicklung des Start-up-Ökosystems in Schleswig-Holstein

Auftraggeber

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus Schleswig-Holstein

Jahr

2026

PDF herunterladen

Ein lebendiges Start-up-Ökosystem entsteht nicht von selbst – es braucht klare Strategien, engagierte Akteure und die richtigen Anreize.

Das Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein (MWVATT) hat ein Positionspapier entwickelt, um das Start-up-Ökosystem im Land strukturell und inhaltlich weiterzuentwickeln. Ziel ist es, ein nachhaltiges und innovationsfreundliches Umfeld zu schaffen und die Rahmenbedingungen für Gründerinnen und Gründer stetig zu verbessern. Bei der Erstellung des Papiers arbeitete das Ministerium eng mit Hochschulen, hochschulnahen Einrichtungen, Wirtschaftsförderungen, Kammern sowie Start-ups zusammen. 

Prognos unterstützte bei der Konzeption und Moderation des mehrstufigen Stakeholder-Prozesses sowie bei der Zusammenführung der Ergebnisse im Positionspapier. 

Begleitung der Weiterentwicklung des Start-up-Ökosystems

  • Stakeholder-Integration: Unsere Workshops haben die zentralen Herausforderungen und Bedürfnisse von Start-ups und relevanten Akteuren ermittelt. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für künftige Maßnahmen.  
  • Strategische Leitplanken: Gemeinsam mit den Akteuren entwickelten wir Leitplanken, die sich an der Strategie-Pyramide (Vision, Mission, Ziele, Strategie/ Maßnahmen) orientieren und zukunftsgerichtet angepasst wurden.
  • Zielgerichtete Förderung: Die erarbeiteten Maßnahmen sollen sich auf die spezifischen Bedürfnisse von Start-ups in den verschiedenen Phasen ihrer Entwicklung konzentrieren.
  • Stärkere Vernetzung: Netzwerke, Inkubatoren, Investoren und Beratungsstellen sollen enger zusammenarbeiten, um ein umfassendes Unterstützungsangebot zu schaffen.
  • Nachhaltige Strukturen: Ein erarbeitetes Zukunftskonzept optimiert das bestehende Ökosystem, um innovative Gründungen auch mit begrenzten Mitteln zu fördern.
  • Strategieentwicklung: Die Analyseergebnisse und die Beiträge der Stakeholder fassten wir in einem kompakten Positionspapier zusammen. 

Unsere Vorgehensweise

Im ersten von Prognos organisierten Stakeholder-Workshop ermittelten die Teilnehmenden mit Szenario-Techniken die Herausforderungen und Bedürfnisse von Start-ups sowie von Netzwerken, Inkubatoren, Investoren und Beratungsstellen. Im zweiten Workshop definierten die Stakeholder die Vision, Mission und Ziele für das künftige Start-up-Ökosystem. Die Erkenntnisse aus beiden Workshops wurden anschließend auf dem Innovations- und Technologieforum (ITF) mit rund 100 Teilnehmenden vertieft und ergänzt. Abschließend fasste das Projektteam die Ergebnisse dieses umfassenden Stakeholder-Prozesses für das Start-up-Ökosystem Schleswig-Holstein in einem Positionspapier zusammen. 

Links und Downloads

Zum Papier (PDF)

Weitere Informationen zum Projekt beim MWVATT

Projektteam: Nikolaus Bajor, Dr. Jonathan Eberle, Jan Lukas Röbke

Stand: 23.04.2026

Haben Sie Fragen?

Ihr Kontakt bei Prognos

Dr. Jonathan Eberle

Senior Projektleiter

Profil ansehen

Nikolaus Bajor

Berater

Profil ansehen

Mehr Studien & Projekte zu diesem Thema

KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft

laufend
| Projekt

Prognos und das u-institut organisieren und unterstützen als Projektträger den KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft. Dieses ist Teil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung.

Dossier: Hightech-Zukunftsmärkte und die Kultur- und Kreativwirtschaft

2026
| Expertise

Von Medizintechnik bis Climate Tech: Unser Dossier zeigt, wie kreative Kompetenzen Innovationen nutzbar machen und neue Chancen für die Kultur- und Kreativwirtschaft schaffen.

Dossier: Export- und Wachstumspotenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft

2026
| Aus dem Projekt

Von Wien bis Seoul: Das Dossier zeigt, wo die Kultur- und Kreativwirtschaft international wächst und was Unternehmen für den Markterfolg brauchen.

Unterstützung der Koordinierungsstelle RIS3 in Niedersachsen

laufend
| Projekt

Im Rahmen der EU-Strukturförderung erarbeiten die Regionen eigene Innovationsstrategien. Wir unterstützen das Land Niedersachsen bei Umsetzung und Weiterentwicklung seiner Strategie.

Mit Foresight die Zukunft Baden-Württembergs in den Blick nehmen

2026
| Projekt

Wie kann man relevante Zukunftsthemen und Trends frühzeitig erkennen? Für das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg setze Prognos einen partizipativen Foresight-Prozess auf.

Von der fossilen Wirtschaft zur Bioökonomie

2026
| Projekt

Für die Europäische Kommission untersuchten wir, wie die EU von der Bioökonomie profitieren kann.

Evaluation des Human Frontier Science Program (HFSP)

2026
| Projekt

Das HFSP fördert bahnbrechende Forschung im Bereich der Biowissenschaften. Prognos und Digital Science evaluierten die Wirksamkeit des Programms.

Wirkungsanalyse des European Innovation Act

2026
| Projekt

Europa hat eine starke Forschung, aber zu wenig Markterfolg. Der European Innovation Act soll das ändern, strukturelle Hemmnisse abbauen und dadurch Innovation in der EU spürbar stärken. Prognos unterstützte bei der Erarbeitung.

Analysetool für die Energiewende

2026
| Projekt

Für eine öffentliche Einrichtung in Österreich entwickelte Prognos ein datenbasiertes Analysetool, das die Leistungsfähigkeit von Forschung, Technologie und Innovation entlang der Energiewende systematisch bewertet.

Vier Stolperfallen der KI-Einführung in KMU

2026
| Expertise

Künstliche Intelligenz ist in vielen Betrieben angekommen, ihr produktiver Einsatz bleibt im Mittelstand jedoch oft oberflächlich. In einem Gastbeitrag analysiert Alice Greschkow vier zentrale Stolperfallen, die die KI-Einführung in KMU ausbremsen.

Über Prognos

Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.

Mehr erfahren