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Das Bildungsgrundeinkommen – ein Instrument der Weiterbildungsfinanzierung

Client

Zentrum Liberale Moderne

Year

2021

Die Studie des Zentrums Liberale Moderne stellt ein neues Instrument der Weiterbildungsfinanzierung vor: das Bildungsgrundeinkommen. Dieses neue Instrument soll allen Bürgerinnen und Bürgern für einen Zeitraum von bis zu 36 Monaten im Verlauf ihres Erwerbslebens zur Verfügung stehen. Sie erhalten ein Grundeinkommen für die Lebenshaltung in Höhe von 1.200 Euro monatlich; darüber hinaus werden ihre Weiterbildungskosten erstattet, ggf. werden Zuschläge für Kinder oder besondere Lebenslagen gewährt.

Ralf Fücks, Direktor des Zentrums Liberale Moderne, sagt: „Das Bildungsgrundeinkommen soll allen Erwerbstätigen die Möglichkeit geben, mit einer rasch wandelnden Arbeitswelt Schritt zu halten. Gleichzeitig erweitert es ihre biografischen Optionen: Sie können selbst darüber bestimmen, welche berufliche Richtung sie ihrem Leben geben.“

Weiterbildung hat individuellen, gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Mehrwert

Die Studienautorinnen und -autoren von Prognos haben die Kosten und Wirkungen des neuen Instrumentes untersucht. Ein Bildungsgrundeinkommen kostet, wenn es 1% der Anspruchsberechtigten pro Jahr in Anspruch nehmen würden, je nach Szenario 6-14 Mrd. Euro. Es zeigt sich auch: Weiterbildung hat einen hohen individuellen, gesellschaftlichen sowie volkswirtschaftlichen Mehrwert.
Christian Böllhoff, Geschäftsführer von Prognos, sagt: „Lebenslanges Lernen ist in Zeiten von Digitalisierung und demografischem Wandel essenziell für den Standort Deutschland. Die Kosten des Bildungsgrundeinkommens sind Zukunftsinvestitionen und zahlen sich aus volkswirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht aus.“
Online-Pressekonferenz in Berlin

Die Studie wurde am 27. Januar 2021 auf einer Online-PK des Zentrums Liberale Moderne erstmals vorgestellt. Neben Ralf Fücks, Direktor des Zentrums, nahmen Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt sowie der Berliner Abgeordnete Thomas Heilmann (CDU) an der Pressekonferenz teil. Christian Böllhoff stellte für Prognos die Analyse vor.

Direkt zur Studie (PDF, Website Zentrum Liberale Moderne)
Zur Pressemitteilung (Webseite Zentrum Liberale Moderne)

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