Studienreihe „Messewirtschaft im Blick“

Auftraggeber

Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e. V. (AUMA) und verschiedene Messestandorte

Jahr

laufend

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Messen sind eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen Akteuren einer Branche und fördern die Verbreitung von Innovationen und Ideen. Sie sind ein wichtiger Treffpunkt, um neue Themen und damit den Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen. Darüber hinaus haben die Ausgaben von Ausstellenden sowie Besucherinnen und Besuchern vielfältige regionale und überregionale Effekte. 

Vor diesem Hintergrund untersuchen wir die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Messewirtschaft in Deutschland und analysieren für einzelne Messestandorte die Auswirkungen ihrer Veranstaltungen auf ihre Region. 

280.000 Jobs und 30 Milliarden Euro Umsatz: Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der Messewirtschaft 

Ziel der Studie für den Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. war es, die direkten und indirekten Effekte aller in Deutschland stattfindenden Messen auf Konsum, Produktion, Beschäftigung und Steueraufkommen zu analysieren und quantifizieren. 

Das sind die Kernergebnisse:

  • In einem durchschnittlichen Messejahr finden mehr als 1.000 Messeveranstaltungen statt – darunter ein Drittel Messen mit internationaler und nationaler Bedeutung. Insgesamt zählen diese Messeveranstaltungen gut 21 Millionen Besuchende und knapp 370.000 Ausstellende.  
  • Im Rahmen von Messeveranstaltungen werden fast 16 Milliarden Euro ausgegeben: 11,8 Milliarden durch Ausstellende und fast 4 Milliarden durch Besuchende. Hinzu kommen Investitionen von Messegesellschaften in Infrastruktur und Energieeffizienz in Höhe von rund 140 Millionen Euro.  
  • Durch diese Ausgaben lösen Messeveranstaltungen in Deutschland direkte, indirekte und induzierte Umsätze in Höhe von fast 30 Milliarden Euro aus.  
  • Die dazugehörigen wirtschaftlichen Aktivitäten sichern 280.000 Arbeitsplätze.  
  • Dienstleistungsaktivitäten rund um die Messewirtschaft wie die Vermietung oder der Bau von Messeständen sowie das Gastgewerbe profitieren am stärksten.
  • Die wirtschaftlichen Aktivitäten führen zu Steuereinnahmen in Höhe von rund 5,4 Milliarden Euro in Deutschland. 

Analysen für einzelne Messestandorte 

Darüber hinaus untersuchen wir für einzelne Messestandorte, welche wirtschaftlichen Auswirkungen Messen auf ihre Region haben. 

Wir arbeiten aktuell für folgende Messestandorte: 

Unsere Vorgehensweise

Wir legen bei unseren Analysen Wert auf ein transparentes, wissenschaftlich fundiertes und belastbares Vorgehen.

Für die Studie im Auftrag des AUMAs nutzen wir Daten und Informationen von ausgewählten Referenzmessen in Deutschland. Für diese wurden Vor-Ort-Befragungen durchgeführt und auf dieser Grundlage der regionalwirtschaftliche Impact ermittelt. Kern dieser Befragungen war es insbesondere, eine Abschätzung zum Ausgabeverhalten von Ausstellenden und Besuchenden zu erhalten. Diese skalierten Befragungsergebnisse dienten als Input für das messespezifische Input-Output-Modell DINOS. Mit diesem konnten direkte, indirekte und induzierte Effekte sowie fiskalische Wirkungen der Messewirtschaft in Deutschland abgeleitet werden. 

Für die einzelnen Messestandorte begleiten wir die Befragung von Besuchenden und Ausstellern vor Ort. Unter Zuhilfenahme des regionalökonomischen Modells REGINA leiten wir aus den Befragungsergebnissen wirtschaftliche Effekte für die Region und Deutschland ab.

Links und Downloads

Zur Studie des AUMAs (PDF) 

Projektteam: Jakob Ambros, Silvia Golm, Renke Janshen, Fabian Malik, Dr. Andreas Sachs, Hauke Toborg, Eva Willer 

Stand: 03.03.2026

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