Hitzeaktionsplanung für die Emscher-Region

Auftraggeber

Zukunftsinitiative Klima.Werk, Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV)

Jahr

laufend

Partner

Climaticon GmbH, Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH


Die Emscher-Region im Nordwesten Nordrhein-Westfalens umfasst 16 Städte, darunter beispielsweise Essen, Bottrop und Gelsenkirchen. Diese dicht besiedelte Gegend, einst von Montanindustrie und Bergbau geprägt, wandelt sich nun hin zu mehr Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Klimaanpassung.

Zunehmend plagen Hitzewellen die Region. In den Innenstädten kletterten die Temperaturen in den letzten Jahren mehrfach auf 40 Grad. Expertinnen und Experten prognostizieren, dass solche extremen Wetterereignisse künftig häufiger, länger und intensiver auftreten. In den dicht bebauten und stark versiegelten Städten der Emscher-Region belasten Hitzephasen Menschen und Tiere besonders stark.

Diese Entwicklungen veranlassten die Kommunen der Emscher-Region, gemeinsam mit der Emschergenossenschaft unter der Zukunftsinitiative Klima.Werk eine regionale Hitzeaktionsplanung zu erarbeiten. Prognos unterstützt die Initiative mit Analysen und organisiert Workshops.

Emscher-Region: Hitzeaktionsplanung schützt die Bevölkerung und sorgt für langfristige Abkühlung

Das Projekt HAP.Regio – Hitzeaktionsplanung für die Emscher-Region wurde im April 2024 ins Leben gerufen, um den Herausforderungen zunehmender Hitzewellen im Zuge des Klimawandels zu begegnen. Ziel ist es, die Bevölkerung zu schützen, umfassend zu informieren und langfristig für Abkühlung in den Städten zu sorgen.

In sieben Arbeitspaketen entsteht eine regional abgestimmte Hitzeaktionsplanung für die 16 Städte der Emscher-Region und den Kreis Recklinghausen. Ziel ist es, die Kommunen zu befähigen, auf Basis gemeinsamer Standards und abgestimmter Strategien eigene lokale Hitzeaktionspläne zu entwickeln und Maßnahmen gegen Hitzegefahren umzusetzen. Im Fokus steht der Schutz der Menschen vor gesundheitlichen Risiken durch extreme Hitze. 

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV NRW) fördert das Projekt mit 1,4 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Es strebt ein koordiniertes Vorgehen bei Hitzewarnungen an, um Verhaltenstipps und Empfehlungen zu verbreiten, die Bevölkerung zu schützen und die Hitze langfristig zu mindern. 

Unsere Vorgehensweise

Prognos unterstützt die Zukunftsinitiative Klima.Werk sowie die beteiligten Emscher-Kommunen sowohl fachlich als auch organisatorisch. Darüber hinaus übernimmt Prognos die Analyse relevanter Stakeholder und Netzwerke sowie die Mitwirkung an der regionalen Workshopreihe. Im weiteren Verlauf entwickelt Prognos verschiedene Arbeitsvorlagen, etwa für den regionalen Hitzeaktionsplan selbst und einzelne Maßnahmensteckbriefe.

Links und Downloads

Weitere Informationen zum Projekt (Webseite)

Projektteam: Magdalena Hau, Oliver Lühr, Milena Miechielsen, Lukas Sander

Stand: 14.04.2025

Haben Sie Fragen?

Ihr Kontakt bei Prognos

Lukas Sander

Senior Projektleiter | Themenleitung Klimafolgen und -anpassung

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Oliver Lühr

Direktor | Partner, Leitung der Unit Klima, Ressourcen, Resilienz

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