Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
2026
Die Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen wächst seit Jahren dynamischer als die Gesamtwirtschaft und erweist sich als krisenresistente Zukunftsbranche. Der Umweltwirtschaftsbericht NRW 2026 – den Prognos für das Umweltministerium erstellt hat – zeigt, dass grüne Technologien und Dienstleistungen nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten, sondern zugleich Beschäftigung schaffen, Wertschöpfung generieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken.
In der amtlichen Klassifikation nach Wirtschaftszweigen und Gütergruppen ist die Umweltwirtschaft nicht aufgeführt. Um ihre wirtschaftliche Bedeutung empirisch zu betrachten, ist daher eine statistische Abgrenzung der wirtschaftlichen Aktivitäten und Produkte erforderlich. Unsere Kriterien sind: ein direkter Umweltnutzen, die Wirkung als umweltfreundliches Substitut sowie eine unterstützende Wertschöpfungs- bzw. Klimaanpassungsfunktion. Erfüllt ein Produkt, ein Verfahren oder eine Dienstleistung eines dieser Kriterien, zählt es zur Umweltwirtschaft.
Für die quantitativen Analysen nutzten wir unser envigos-Modell. Die Kennwerte wurden nach Teilmärkten, Marktsegmenten und Technologiebereichen der Umweltwirtschaft unterschieden. Außerdem haben wir die regionale Ausprägung dieser Querschnittsbranche in den neun Wirtschaftsregionen Nordrhein-Westfalens untersucht.
Um den Fachkräftebedarf der Umweltwirtschaft zu untersuchen, haben wir zusätzlich das Fachkräftemodell von Prognos genutzt.
Zum Umweltwirtschaftbericht 2026 (PDF)
Ergebnispräsentation (PDF)
Weitere Informationen auf der Webseite des Ministeriums
Zum Umweltwirtschaftsbericht 2024
Projektteam: Tim Bichlmeier, Philipp Hutzenthaler, Jannis Lambert, Oliver Lühr, Robert Norpoth, Michelle Reuter, Maraike Schäfer, Vera Wechner, Katharina Wilkskamp
Stand: 12.10.2026
Projektleiter
Projektleiterin | Klima, Ressourcen & Resilienz
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