Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)
2025
In Deutschland leben aktuell über 360.000 Frauen und Mädchen aus 31 Herkunftsländern, die von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen oder gefährdet sind (Stand 31.12.2024). Das zeigt die aktuelle Schätzung zur Anzahl der von Genitalverstümmelung betroffenen oder gefährdeten Mädchen und Frauen, die wir im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) aktualisiert haben.
Die Schätzung wird regelmäßig durchgeführt, um eine Datengrundlage zu schaffen für geeignete Maßnahmen zu Prävention, Schutz und Versorgung. Aktuelle Prävalenzzahlen sind die Voraussetzung, um einen Überblick über die Situation in Deutschland zu erlan-gen. Wir haben die Aktualisierung für den Datenstand 31.12.2024 vorgenommen.
Die Ergebnisse der Schätzung im Überblick:
Die Schätzungen beruhen auf einer international anerkannten Methodik (Details dazu im Bericht). Sie erfassen jedoch eingebürgerte oder illegal in Deutschland lebende Frauen und Mädchen nicht. Die tatsächlichen Zahlen können daher höher liegen.
Die Schätzergebnisse zeigen, dass weiterhin Handlungsbedarf im Bereich Prävention und Aufklärung, Kinderschutz sowie medizinische und psychosoziale Versorgung der betroffenen Frauen und Mädchen besteht.
Zum Bericht (PDF)
Zur Pressemitteilung des BMBFSFJ
Projektteam: Mattes Fischer, Emily Kraus, Kristina Stegner
Stand: 10.12.2025
Vize-Direktorin
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