Strategische Weiterentwicklung des InnoQuarters Itzehoe

Auftraggeber

Gesellschaft für Technologieförderung Itzehoe mbH

Jahr

2025


Der Standort Itzehoe treibt seit den 1990er-Jahren eine zukunftsgerichtete Regionalentwicklung voran. Aus dem ursprünglichen „Innovationsraum Itzehoe“ entstand 2024 die neue Standortmarke „InnoQuarter Itzehoe“. Sie macht das Engagement der Region und die Bündelung innovativer Kräfte sichtbar. Das InnoQuarter soll als führender Standort für Mikrotechnologie, Batteriespeicher und erneuerbare Energien wachsen und die wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Resilienz der Region stärken. 
Im Auftrag der Gesellschaft für Technologieförderung Itzehoe mbH (IZET) führten wir eine Status-Quo-Analyse und Standortbewertung durch. Die Analyse bildet die Grundlage für eine weitere Studie, die konkrete Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Standorts entwickeln soll.

Bestandsaufnahme des Ist-Zustands

  • Das InnoQuarter hat sich als zentraler Akteur der regionalen Innovationslandschaft etabliert. Es vernetzt Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Institutionen, vor allem in den Bereichen Energiewende, Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
  • Vier zentrale strategische Handlungs- und Aufgabenfelder wurden für das InnoQuarter identifiziert: Innovation und Forschung, Verkehrsinfrastruktur, Fachkräfte und Bildung sowie grüne und digitale Transformation.
  • Das InnoQuarter treibt die regionale Entwicklung voran, etwa durch die Bereitstellung von Flächen für innovative Akteure. Gleichzeitig hängt die weitere Entwicklung auch von überregionalen Entscheidungen in Bereichen wie Verkehr und Bildung ab.
  • Der Erfolg des InnoQuarters hängt unter anderem von der Zusammenarbeit und strategischen Themensetzung auf mehreren Ebenen ab.

Digitale Unternehmensbefragung

  • Die Befragung unterstreicht die entwickelten und angewendeten Schlüsseltechnologien im InnoQuarter: IT-Systeme und Vernetzungstechnologien, Künstliche Intelligenz (KI) und User Experience (UX) Design, ergänzt um einen Fokus auf Batterie- und Energietechnologien.
  • Unternehmen sehen Handlungsbedarf bei Standortfaktoren wie der Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere des öffentlichen Nahverkehrs, und der Fachkräftegewinnung. Letztere könnte durch engere Kooperationen mit Hochschulen, attraktivere Wohnmöglichkeiten und eine höhere Lebensqualität in Itzehoe gelingen.
  • Außerdem wird eine Stärkung der Marke InnoQuarter als essenziell erachtet, um die Sichtbarkeit und Attraktivität des Standorts überregional und international zu erhöhen.

Standortbewertung des InnoQuarters durch Expertinnen und Experten

  • Expertinnen und Experten heben die Stärken des InnoQuarters in Mikrotechnologie, Batteriespeichern und erneuerbaren Energien als Alleinstellungsmerkmal hervor.
  • Das bestehende Netzwerk im InnoQuarter funktioniert gut, doch es bestehen Herausforderungen bei der Verfügbarkeit von Fachkräften und der Verkehrsanbindung.
  • Vor allem der öffentliche Nahverkehr muss verbessert werden, um die Attraktivität des Standorts nachhaltig zu steigern. 

Unsere Vorgehensweise

Prognos führte eine differenzierte Analyse durch, um die aktuelle Situation des InnoQuarters zu bewerten. Die Methodik umfasste Desk Research, eine digitale Unternehmensbefragung und die Standortbewertung durch interviewte Expertinnen und Experten. 

Projektteam: Dr. Olaf Arndt, Dr. Jonathan Eberle, Edina Knabe, Max Willinghöfer

Stand: 19.08.2025

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Max Willinghöfer

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