Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm
2025
Der Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm beauftragte Prognos mit einer neuen Branchen- und Clusteranalyse, die die jüngsten Entwicklungen und Trends im Wirtschaftsraum Ulm/Neu-Ulm beleuchtet. Angesichts veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und externer Krisen wurden die Daten von 2017 überarbeitet und um einen Exkurs einer branchenunabhängigen Fachkräfteanalyse erweitert. Die Ergebnisse bilden eine fundierte Basis, um strategische Entscheidungen zu treffen.
Die Analyse liefert entscheidende Erkenntnisse zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsraums Ulm/Neu-Ulm bestehend aus der Stadt Ulm, dem Landkreis Neu-Ulm und dem Alb-Donau-Kreis:
Sechs starke Kompetenzfelder des Wirtschaftsstandortes Ulm/Neu-Ulm bieten die Gelegenheit, neue und zukunftsfähige Produkte, Technologien und Dienstleistungen in der Region zu entwickeln.
Der Wirtschaftsstandort Ulm/Neu-Ulm steht auf einer soliden Basis. Viele Indikatoren zeigen eine positive, dynamische Entwicklung. Die Region bietet gute Bedingungen für Innovationen und die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen – dank einer praxisnahen und erstklassigen Forschungslandschaft. Frühe, kluge Entscheidungen zahlen sich aus. Doch angesichts fortwährender Transformationen und veränderter geopolitischer Rahmenbedingungen gilt es, neue Impulse zu setzen, statt auf bisherigen Erfolgen auszuruhen.
Wir nutzten eine mehrstufige Vorgehensweise: Ein Desk-Research identifizierte relevante Studien, Unterlagen und Trends als Datengrundlagen. Eine indikatorenbasierte Kurzanalyse des Wirtschaftsstandortes mit Niveau- und Zeitreihenanalysen sowie Benchmarkvergleichen identifizierte Stärken und Schwächen und gab einen Überblick über die Wirtschaft, Beschäftigung und Innovation. Die Analyse und Bewertung der einzelnen Kompetenzfelder erfolgte im Rahmen eines Branchenportfolios und einer detaillierten Kompetenzfeldanalyse. Ein Exkurs durch eine Fachkräfteanalyse untersuchte den regionalen Arbeitsmarkt, um die Anforderungen und Potenziale der Berufsbilder zu bewerten.
Informationen und Studie beim Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm anfragen
Projektteam: Markus Mahle, Marion Neumann
Stand: 15.09.2025
Projektleiter
Projektleiterin
Unser neues Dossier zeigt, wie Modedesign gesellschaftliche Trends in marktfähige Produkte übersetzt und neue Perspektiven für die Kultur- und Kreativwirtschaft eröffnet.
48 Prozent der Mütter mit Kindern unter zwölf Jahren wären bereit, mehr zu arbeiten, wenn die betrieblichen Bedingungen besser wären. Wir zeigen, wie Unternehmen dieses Potenzial ausschöpfen können.
Der Bundesregierung wird mangelnder Wille zu echten Reformen vorgeworfen. In seiner Kolumne zum Jahresstart im CEO.Table schaut Dr. Michael Böhmer genauer hin: Wem mangelt es hier eigentlich an Reformwillen?
Wie kann Deutschland die Wachstumskrise überwinden? Laut Christian Böllhoff braucht es mutige und entschlossene Maßnahmen, um die Produktivität und das Arbeitsvolumen zu steigern.
Wie hoch sind die Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern in der Bremer Wissenschaft? Das berechneten wir im Auftrag der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft der Freien Hansestadt Bremen.
Fehlende Busfahrerinnen und LKW-Fahrer, genug IT-Fachkräfte: Wie stark sind einzelne Berufe vom demografischen Wandel betroffen? Wir zeigen, wie sich der Fachkräftemangel in Österreich ohne Anpassungen im Erwerbsverhalten entwickelt.
Der Talent-Booster-Mechanismus unterstützt elf EU-Regionen, die unter dem Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung und einem niedrigen Anteil an Hochschulabsolvierenden leiden. Die erste Säule des Programms ist nun erfolgreich umgesetzt.
Schrumpfende Erwerbsbevölkerung, Digitalisierung und Dekarbonisierung: Prognos untersuchte die konkreten Auswirkungen globaler Trends auf regionale Arbeitsmärkte.
Die Ergebnisse des OVERLAP Projekts zeigen: Demografische Veränderungen, die digitale Transformation und die Notwendigkeit einer grünen Wende wirken gleichzeitig auf die Regionen in der EU ein.
Milliardenumsätze und 30.000 Arbeitsplätze: Die Messe Frankfurt hat einen großen wirtschaftlichen Einfluss auf die Region. Die Stadt Frankfurt profitiert am stärksten, wie unsere Studie zeigt.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.