Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
laufend
IREES, Neitzel Consultants
Der deutsche Wohnungsmarkt steht seit mehreren Jahren unter Druck: Insbesondere in Ballungsräumen und Großstädten fehlen Wohnungen. Insgesamt blieb der Neubau von Wohngebäuden, aber auch von Nichtwohngebäuden, in der Vergangenheit hinter dem Bedarf sowie den angestrebten Neubauzielen der Bundesregierung zurück.
Zugleich stammen ein großer Teil der Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) bzw. des Energieverbrauchs in Deutschland aus dem Gebäudebereich. Die EU fordert eine erhebliche Reduktion der THG-Emissionen bis 2030 und die THG-Neutralität bis 2050. In Deutschland setzt das Klimaschutzgesetz strengere Ziele, und die Treibhausgasneutralität soll spätestens 2045 erreicht sein.
Die Förderprogramme KFN, KNN und WEF bieten finanzielle Anreize, bei Neubauten unter Einhaltung von Prinzipien des nachhaltigen Bauens die Treibhausgasemissionen im Lebenszyklus sowie den Primärenergiebedarf in der Betriebsphase zu reduzieren und den Einsatz erneuerbarer Energien zu erhöhen.
Prognos ist mit der Evaluation dieser Förderprogramme beauftragt. Die fortlaufende Evaluierung findet als begleitende Zielerreichungs-, Wirkungs- und Wirtschaftlichkeitskontrolle statt. Partner sind IREES für Baustoffe und Emissionen beim Bau sowie Neitzel Consultants für Wohnraumpolitik und Mietmärkte.
Mehr Informationen auf der BBSR-Webseite
Im Rahmen der Evaluation wird eine zufällige Auswahl an Zuwendungsempfangenden zu einer Online-Befragung eingeladen, um auf diese Weise zusätzliche Informationen über die Förderprogramme und deren Umsetzung bzw. Wirkung zu gewinnen.
FAQ zur Befragung
Projektteam: Stephan Heinrich, Nora Langreder, Dominik Rau
Stand: 30.10.2025
Projektleiterin
Prinzipal
Im Auftrag der energie-agentur-elektrogeräte (eae) untersucht Prognos jährlich die Effizienzentwicklung von Elektrogeräten und deren Einfluss auf den Energieverbrauch in der Schweiz.
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Prognos übernimmt für den Verteilnetzbetreiber Schleswig-Holstein Netz seit 2006 die kommunikative Begleitung des Netzausbaus.
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Wie gut hilft die EU-Kohäsions- und Strukturpolitik dabei, den grünen Wandel in Europa voranzutreiben? Diese und anderen Fragen untersuchten wir gemeinsam mit COWI, Milieu und CSIL im Auftrag der Europäischen Kommission (DG REGIO).
Das Bundeswirtschaftsministerium fördert digitale Technologien, die die grüne Transformation der Wirtschaft vorantreiben. Zusammen mit Partnern sind wir für die Begleitforschung zuständig.
Jede Bundesregierung muss einen Klimaschutzplan vorlegen und sicherstellen, dass Deutschland die Klimaziele einhält. Der Methodik-Leitfaden soll den beteiligten Ministerien dabei helfen.
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Für das Europäische Forschungsnetzwerk für Raumentwicklung und territorialen Zusammenhalt (ESPON) untersuchen wir, wie die Regionen besser zusammenarbeiten können, um das Klima zu schützen.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.