Bundesministerium für Gesundheit
2025
Personen, die in den 1980er Jahren durch Blutprodukte mit HIV infiziert wurden, sind in vielen Lebensbereichen mit Einschränkungen konfrontiert. Die Stiftung „Humanitäre Hilfe für durch Blutprodukte HIV-infizierter Personen“ unterstützt Betroffene mit finanziellen Mitteln. Welche Einschränkungen müssen die Betroffenen bewältigen und welche Bedeutung haben die Leistungen der Stiftung für sie?
Das Bundesministerium für Gesundheit hat uns beauftragt, die Lebenssituation der Leistungsempfangenden der Stiftung „Humanitäre Hilfe für durch Blutprodukte HIV-Infizierte Personen“ zu untersuchen. Die vorliegende Studie knüpft an die in den Jahren 2013 und 2014 durchgeführte Untersuchung an und hat zum Ziel, die Lebenssituation der Leistungsempfangenden nach rund zehn Jahren erneut zu evaluieren und Entwicklungen aufzuzeigen.
Die Vorgängerstudie hatte grundlegende Erkenntnisse zu gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen für die Betroffenen geliefert. Die aktuelle Studie aktualisiert diese Ergebnisse, zeigt Entwicklungen auf und berücksichtigt geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen.
Die Ergebnisse zeigen, dass die gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Situation der Leistungsempfangenden auch zehn Jahre nach der letzten Erhebung belastend bleibt:
Diese Ergebnisse machen deutlich: Die Stiftung bleibt eine tragende Säule der Daseinsvorsorge für die Betroffenen. Ihre Leistungen sollten angesichts der bestehenden und teils wachsenden Belastungen überprüft und angepasst werden. Zudem ist ein umfassender Ansatz zur sozialmedizinischen Unterstützung erforderlich.
Die Studie umfasste drei Erhebungen:
Zur Studie (PDF)
Zum Kurzbericht (PDF, Webseite BMG)
Zur Vorgängerstudie (PDF, Webseite BMG)
Projektteam: Andreas Heimer, Sören Mohr, Marie Schliesser, Sara Strätgen
Stand: 05.08.2025
Projektleiter
Partner, Direktor
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