Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
2024
Das Förderprogramm „Bundesförderung für innovative Brennstoffzellenheizgeräte in Gebäuden (Zuschuss Brennstoffzelle, KfW 433)“ startete 2016 als Technologieeinführungsprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle (KfW 433)“.
Für den Evaluationszeitraum 2021 bis 2022 weist das Programm hinsichtlich seiner primären (technologiepolitischen) Ziele eine grundsätzlich positive Bilanz auf. Die sekundären (energie-/klimapolitischen) Ziele erfüllte es hingegen nicht. Das zeigt unsere Evaluation für das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).
Die wesentlichen Ergebnisse sind:
Für die Evaluation des Förderprogramms setzte das Projektteam eine Kombination aus statistischer Analyse von Förderdaten, empirischen Datenerhebungen und modellgestützten Berechnungen der Einzelwirtschaftlichkeit ein. Zusätzlich wurden Desk Research und Befragungen der Zuwendungsempfangenden durchgeführt, um umfassende Einblicke in die Programmeffizienz und die Erfahrungen der Teilnehmenden zu gewinnen.
Die Methodik und Analysen entsprechen der von Prognos durchgeführten Evaluation des Programms für den Zeitraum 2016 bis 2020. Damit wurde eine Längsschnittanalyse über die gesamte Programmlaufzeit ermöglicht.
Zur Studie (PDF, Webseite BMWK)
Zur Vorgängerstudie (Webseite BMWK)
Projektteam: Anna-Maria Grodeke, Dr. Stephan Heinrich, Markus Hoch, Nora Langreder, Dominik Rau, Sven Kreidelmeyer, Hauke Toborg, Minh Phuong Vu, Karsten Weinert
Stand: 03.03.2025
Prinzipal
Senior Projektleiter
Lohnt sich eine Wärmepumpe auch in unsanierten Gebäuden? Unsere aktualisierte Modellrechnung für den WWF zeigt: Auch unter neuen Rahmenbedingungen ist die Wärmepumpe langfristig die wirtschaftlichere Alternative.
Unsere Analyse ermittelte die Kosten für die Transformation bestehender Gasverteilnetze sowie den Aufbau neuer Wasserstoffverteilnetze. Dabei haben wir typisierte, repräsentative Verteilnetze betrachtet, um die wirtschaftlichen Folgen für die lokalen Gegebenheiten umfassend abzuschätzen.
Prognos hat die die kumulativen Auswirkungen der geplanten Regelungen auf die Stromgestehungskosten neuer Windenergie- und Photovoltaikanlagen für den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft untersucht.
Welche Investitionen für ein klimaneutrales Deutschland bis 2045 nötig sind, haben wir für die KfW berechnet.
Für die Deutsche Energieagentur haben wir untersucht, wie die energetische Sanierung von Gebäudegruppen dazu beitragen kann, Sanierungen zu beschleunigen und effizienter zu machen.
Im Rahmen der Energy Efficiency Financing Coalition wurde Prognos als Mitglied des österreichischen National Hub ausgewählt. Dort wirken wir in der Arbeitsgruppe für kleine und mittlere Unternehmen mit und bringen unsere Expertise zu Energieeffizienz und deren Finanzierung ein.
Welche Rolle spielt Kraft-Wärme-Kopplung im klimaneutralen Energiesystem? Für das BMWE bewerteten wird die Entwicklung, Potenziale und Reformbedarf des KWKG.
Hitze entwickelt sich zunehmend zu einem wirtschaftlichen Risikofaktor: von Arbeitsschutz über Lieferketten bis zu Investitionsentscheidungen. Prognos verfasste eine sechsteilige Gastartikelreihe für den Haufe Sustainability Newsletter.
Unsere Studie für die Europäische Umweltagentur zeigt: Die Dynamik der Clean-Tech-Industrie ist hoch – doch qualifizierte Arbeitskräfte werden zum entscheidenden Erfolgsfaktor für die Net-Zero-Ziele der EU.
Für eine öffentliche Einrichtung in Österreich entwickelte Prognos ein datenbasiertes Analysetool, das die Leistungsfähigkeit von Forschung, Technologie und Innovation entlang der Energiewende systematisch bewertet.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.