Österreichs Energie – Forschung & Innovation
2025
Wie wirken sich Strompreise auf die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie aus?
Um die Entwicklung der Energiepreise im internationalen Vergleich und ihre Auswirkungen auf die Konkurrenzfähigkeit der österreichischen Wirtschaft abschätzen zu können, hat Österreichs Energie – Forschung & Innovation Prognos mit einem internationalen Strompreisvergleich beauftragt. Auch mögliche staatliche Instrumente zur Stärkung der Wettbewerbssituation österreichischer Unternehmen haben wir für die Studie untersucht.
Der internationale Strompreisvergleich ergab folgende Kernpunkte:
Die notwendige Transformation der Industrie schließt eine umfassende Elektrifizierung mit ein. Dadurch ist ein Anstieg der Stromkostenanteile in fast allen Branchen zu erwarten. Niedrige Stromkosten und eine höhere Effizienz von strombasierten Technologien können hier Anreize schaffen, um die Elektrifizierungsmaßnahmen zügig umzusetzen. Das allgemeine Strompreisniveau kann langfristig durch den Ausbau erneuerbarer Energie und die Reduzierung fossiler Energieerzeugung gesenkt werden.
In der Bewertung der staatlichen Instrumente zur Verbesserung der Wettbewerbssituation schneidet das Stromkosten-Ausgleichsgesetz (SAG) am besten ab. Es ist treffsicher und adressiert jene Betriebe, in deren Produktion Stromkosten eine hohe Relevanz haben.
Zur Studie (PDF)
Mehr Informationen auf der Webseite von oesterreichs energie
Projektteam: Jana Carola Breitenstein, Sven Kreidelmeyer, Dr. Fabian Muralter
Stand: 16.05.2025
Senior Projektleiter
Prognos untersuchte für die Carbon Management Allianz, wie der Markthochlauf einer multimodalen CO₂-Infrastruktur gestaltet werden kann und welche Rahmenbedingungen einen schnellen und wirtschaftlich tragfähigen Ausbau ermöglichen.
Der Klimawandel treibt die Hitze voran – ein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung. Welche Maßnahmen helfen? Prognos und EPC entwickelten einen Hitzeaktionsplan für Thüringen.
Hitze entwickelt sich zunehmend zu einem wirtschaftlichen Risikofaktor: von Arbeitsschutz über Lieferketten bis zu Investitionsentscheidungen. Prognos schreibt dazu eine sechsteilige Gastartikelreihe für den Haufe Sustainability Newsletter.
Mit dem Förderprogramm „Transformation der Industrie“ will Österreich die industrielle Dekarbonisierung voranbringen. Prognos hat die Wirkungen und die Funktionsweise des Programms evaluiert.
Energiedienstleistungen und Energieeffizienz sind wichtige Hebel für Energiewende und Klimaschutz. Seit 2016 untersucht Prognos gemeinsam mit ifeu und Verian im Auftrag der Bundesstelle für Energieeffizienz jährlich die Entwicklung der Märkte für Energieberatung, Energie-Contracting und Energiemanagement.
Künftig müssen Vermietende bei neu eingebauten Gas- und Ölheizungen einen Teil der Kosten tragen. Wie stark werden Mieterinnen und Mieter dadurch entlastet? Mit unseren Daten hat der SPIEGEL einen interaktiven Gaskostenrechner erstellt.
Im Auftrag des Landkreises Vorpommern-Greifswald entwickelte Prognos ein integriertes Klimaschutz-Vorreiterkonzept, das den Weg zur Klimaneutralität bis 2040 ebnet.
Klimarisiken erkennen, bewerten, steuern: Im Auftrag des IZU haben wir für bayerische Unternehmen vier Webseminare und einen Praxis-Workshop zum Einstieg in die Klimarisikoanalyse entwickelt und durchgeführt.
Durch Kreislaufwirtschaft, Energiewende und industrielle Transformation entstehen neue Märkte für die Binnenschifffahrt. Wie groß ihr Potenzial ist, haben wir mit SSP und SLN für das Bundesverkehrsministerium untersucht.
Im Auftrag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe entwickelt Prognos eine Methodik, mit der Schäden und Verluste von Extremwetterereignissen systematisch, nachvollziehbar und vergleichbar erfasst werden können.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.