Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH
2024
complan Kommunalberatung GmbH, HOFFMANN-LEICHTER Ingenieursgesellschaft mbH, Planungsgemeinschaft LaReG GbR
Der Landkreis Helmstedt steht vor der Herausforderung, den Strukturwandel parallel zum schrittweisen Ausstieg aus der Kohle auf den Weg zu bringen. Die Ansiedlung neuer Branchen und der Aufbau neuer Wertschöpfungsketten sind hierfür zentral. Durch die Bereitstellung verkehrsgünstiger Industrie- und Gewerbeflächen möchte der Landkreis dabei von den Entwicklungen in der Region mit seinen prosperierenden Oberzentren Braunschweig und Wolfsburg profitieren.
Die Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH beauftragte die complan Kommunalberatung und Prognos damit, eine Machbarkeitsstudie für ein neues Gewerbegebiet am Autobahnkreuz A2/A39 (Landkreis Helmstedt) zu erstellen.
Die zweistufige Machbarkeitsstudie setzte sich aus Vorprüfung und Vertiefungsphase zusammen. Wir untersuchten den Bedarf, die Entwicklungen des Verkehrs, naturschutzrechtliche Belange, die Wirtschaftlichkeit sowie die Möglichkeiten für die Entwicklung eines nachhaltigen Gewerbegebiets.
Im Rahmen der Vorprüfung wurde die Entscheidungsgrundlage erarbeitet, ob das Vorhaben weiterverfolgt werden kann oder nicht. Die Ergebnisse der Vorprüfung zeigen:
Im Ergebnis der Vorprüfung wurde deutlich, dass tiefergehende vor allem umweltschutzrechtliche Untersuchungen notwendig waren. Die Vorprüfung wurde daher im November 2023 mit der Empfehlung abgeschlossen, zunächst erste Kartierungen auf der Betrachtungsfläche durchzuführen, bevor mit der Vertiefung der Machbarkeitsstudie begonnen wird.
Nachdem im Februar 2024 das Untersuchungsgebiet abgegrenzt werden konnte, entschied der Landkreis, die Erstellung der Machbarkeitsstudie fortzusetzen. Im Rahmen dieser Vertiefung analysierten Prognos und complan die regionalwirtschaftliche Machbarkeit des Vorhabens. Wir erstellten ein Worst Case und ein Best Case Szenario. Das sind die zentralen Ergebnisse:
Die Machbarkeitsstudie bestand aus einer Vorprüfung und einer Vertiefungsphase. Prognos übernahm im Einzelnen folgende Aufgaben:
Zu den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie (PDF)
Zu den Ergebnissen der Vorprüfung (PDF)
Zur Management Summary (PDF)
Zur Projektseite des Auftraggebers
Projektteam: Fabian Malik, Markus Mahle, Lukas Röbke
Stand: 16.12.2024
Senior Projektleiter
Im Rahmen der EU-Strukturförderung erarbeiten die Regionen eigene Innovationsstrategien. Wir unterstützen das Land Niedersachsen bei Umsetzung und Weiterentwicklung seiner Strategie.
Wie kann man relevante Zukunftsthemen und Trends frühzeitig erkennen? Für das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg setze Prognos einen partizipativen Foresight-Prozess auf.
Messen bündeln Nachfrage, beschleunigen Innovationen und schaffen damit Wertschöpfung. Wir untersuchten die wirtschaftlichen Effekte von Eigen- und Gastmessen der Deutschen Messe AG für Hannover, Niedersachsen und ganz Deutschland.
Wie kann sich die Landwirtschaft in Schleswig-Holstein an den Klimawandel anpassen? Wir entwickelten Beratungsunterlagen, damit Klimaanpassung praxisnah in die landwirtschaftliche Beratung integriert werden kann.
Für die Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur haben wir die wirtschaftliche Lage und Entwicklungspotenziale von Windkraft, Solar und Co. mit Sonderfokus auf Wasserstoff in der Stadt und Metropolregion Hamburg untersucht.
Für die vbw analysierte Prognos die internationalen Absatzmärkte bayerischer und deutscher Unternehmen in zehn technologischen Zukunftsfeldern.
Prognos untersuchte für die Carbon Management Allianz, wie der Markthochlauf einer multimodalen CO₂-Infrastruktur gestaltet werden kann und welche Rahmenbedingungen einen schnellen und wirtschaftlich tragfähigen Ausbau ermöglichen.
Der Klimawandel treibt die Hitze voran – ein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung. Welche Maßnahmen helfen? Prognos und EPC entwickelten einen Hitzeaktionsplan für Thüringen.
Die European Cluster Collaboration Platform hat zum Ziel, die europäische Wirtschaft durch Zusammenarbeit zu stärken. Gemeinsam mit Partnern entwickelten wir die ECCP zur zentralen Anlaufstelle für Clusterorganisationen in Europa weiter.
Künftig müssen Vermietende bei neu eingebauten Gas- und Ölheizungen einen Teil der Kosten tragen. Wie stark werden Mieterinnen und Mieter dadurch entlastet? Mit unseren Daten hat der SPIEGEL einen interaktiven Gaskostenrechner erstellt.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.