Bayerisches Landesamt für Umwelt
2025
Für den Wirtschaftsstandort Bayern mit seiner ausgeprägten Industriestruktur ist die Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft von zentraler Bedeutung – und nach wie vor eine große Aufgabe. Trotz deutlicher Effizienzgewinne in den letzten Jahren zeigt sich noch kein signifikanter Rückgang des Ressourcenverbrauchs in Bayern.
Mit der Aktualisierung der Studie „Zahlen, Daten, Fakten zur Ressourceneffizienz in Bayern“ werden hilfreiche und vertiefende Informationen zur Thematik gegeben.
Die Studie gibt einen umfassenden Überblick über wichtige Kennzahlen für eine Vielzahl von Industrierohstoffen. Betrachtet wurde die Rohstoffversorgung anhand von Lieferrisiken, der Recyclingfähigkeit und Substituierbarkeit, sowie Umweltauswirkungen, Nachfrage- und Preistrends.
Zusätzlich wurden 12 Schlüsselrohstoffe genauer betrachtet, die von besonderer Bedeutung für die bayerische Volkswirtschaft sind. Die wichtigsten Kernergebnisse geben Aufschluss über den Status quo der bayerischen Ressourceneffizienz:
Weiterhin wurden die fünf wichtigsten bayerischen Leitbranchen näher auf ihre Rohstoffeinsparpotenziale hin untersucht. Je Leitbranche wurden drei Szenarien bis 2035 gebildet, die mögliche zukünftige Entwicklungspfade zeichnen.
Prognos analysierte die verfügbaren Daten zum Ressourcenverbrauch und zu Rohstoffen sowie die wirtschaftlich relevanten Faktoren in Bayern. Die Rohstoffinformationen wurden aufbereitet und anhand dessen eine Potenzialanalyse von Effizienzmaßnahmen abgeleitet. Ziel war die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs für eine effizientere Ressourcennutzung.
Im Rahmen der Analyse wurden verfügbare statistische Daten ausgewertet und neue Indikatoren wie die Circular Material Use Rate (CMU) ermittelt. Ergänzend wurden Interviews und eine Literaturanalyse durchgeführt.
Die Studienergebnisse sollen Akteurinnen und Akteure der bayerischen Wirtschaft dabei unterstützen, Maßnahmen zu entwickeln, die dauerhaft den Ressourcenbedarf senken und strategische Abhängigkeiten reduzieren. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Vorhabens die Angebote des Ressourceneffizienzzentrums (REZ) des bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) evaluiert und Potenziale für eine Weiterentwicklung des Angebots identifiziert.
Zur Studie (PDF)
Infos zum Vorgängerprojekt
Projektteam: Tim Bichlmeier, Lucas Bierhaus, Nico Dietzsch, Johanna Draeger-Gebhard, Philipp Hutzenthaler, Romy Kölmel, Jannis Lambert, Vera Wechner
Stand: 28.05.2025
Prinzipal
Projektleiter
Die industrielle Gesundheitswirtschaft ist ein zentraler Stabilitätsanker für Deutschland: In einem Gastbeitrag für Table.Briefings zeigt Christian Böllhoff, wie Innovationen Kosten dämpfen, die Versorgung stärken und einen gesamtwirtschaftlichen Nutzen von über 40 Milliarden Euro pro Jahr schaffen.
Der deutsche Sozialstaat steht vor einem tiefgreifenden Wandel. In unserem Paper zeigen wir den Status quo und die zentralen Entwicklungslinien der sozialen Sicherungssysteme in Deutschland auf.
Das Elterngeld gilt als wichtiges Instrument der Familienpolitik. In unserer Expertise für den Verband berufstätiger Mütter e. V. untersuchten wir mit Fallballbeispielen, wie verschiedene Parameter die Elterngeldhöhe von Müttern und Vätern beeinflussen.
In unserem Policy Brief nehmen wir den dynamischen Herstellerabschlag für Arznei-mittel aus dem GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetz genauer in den Blick und bewerten seine Auswirkungen.
Wie lassen sich Chancen, Ressourcen und Risiken gerecht zwischen den Generationen verteilen? Im Projekt LIFe untersuchen wir für die Europäische Kommission, wie sich zentrale Lebensbereiche im Lebensverlauf und zwischen Generationen entwickeln.
Im Bundesbericht Forschung und Innovation (BuFI) 2026 stellt die Bundesregierung ihre aktuellen forschungs- und innovationspolitischen Ziele und Maßnahmen vor. Prognos hat das BMFTR erneut bei der Erstellung unterstützt.
Deutschland, Frankreich und Polen stärken im Weimarer Dreieck Forschung und Innovation. Für das BMFTR identifiziert Prognos Potenziale und entwickelt Formen trilateraler Zusammenarbeit.
Die Sparkasse KölnBonn möchte ihre strategischen Grundlagen regionalökonomisch erweitern. Prognos unterstützt in der Umsetzung.
Im Auftrag der Landesregierung Baden-Württemberg hat Prognos ein regionales Nachhaltigkeitsmanagementsystem speziell für klein- und mittelständische Unternehmen geschaffen – die KLIMAWIN.
Prognos begleitet die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit der Landesregierung Baden-Württemberg. Sie bildet eine zentrale Säule der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.