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Folgestudie zu den intelligenten Spezialisierungsstrategien in der EU

Auftraggeber

EU-Kommission

Jahr

2023

Partner

CSIL


Die Prioritäten, die im Rahmen der intelligenten Spezialisierung in der EU zwischen 2014 und 2020 gesetzt wurden, zeigen ein hohes, bislang großteils ungenutztes Potenzial für interregionale Kooperation. Zudem hat die Prioritätensetzung in den untersuchten Innovationsstrategien zur grünen und digitalen Transformation in der EU beigetragen. Das ergab die Studie „Analysis of key parameters of Smart Specialisation Strategy (S3)“, die wir zusammen mit CSIL für die Europäische Kommission erstellt haben.

Eine vergleichende Übersicht aller intelligenten Spezialisierungsstrategien

Die 185 intelligenten Spezialisierungsstrategien, die die EU-Mitgliedstaaten und Regionen selbst festgelegt haben, entfalten einen breiten Nutzen für die EU. Neben den Beiträgen der Strategien zur Stärkung von Forschung und Innovation in Europa stimmen ihre Prioritäten zudem großteils mit den Förderschwerpunkten von „Horizont 2020“ und „Horizont Europa“ überein.

Weiterhin entwickelt die Studie einen Ansatz, mit dem unter Berücksichtigung der technologischen Möglichkeiten und Fähigkeiten der Regionen bestimmt werden kann, was eine „gute intelligente Spezialisierungsstrategie“ ausmacht. Die Studie leitet auch Hinweise ab, welche Herangehensweise bestimmte Arten von Regionen bei der Entwicklung von intelligenten Spezialisierungsstrategien verfolgen sollten.

Die Vorgängerstudie stellte das neu entwickelte „S3-Scoreboard“ vor, mit dem die intelligenten Spezialisierungsstrategien miteinander verglichen und bewertet werden können. Dieses Tool wurde nun weiter ausgearbeitet, sodass nun eine komparative Bewertung aller intelligenten Spezialisierungsstrategien vorgenommen und eine vergleichende Karte für alle Regionen erstellt wurde.

Unser Auftrag

Die Vorgängerstudie „Prioritisation in Smart Specialisation Strategies in the EU untersuchte die Prioritäten, die die EU-Mitgliedstaaten und ihre Regionen in ihren 185 intelligenten Spezialisierungsstrategien verfolgt haben. Gemeinsam mit CSIL hat Prognos verschiedene Facetten und Potenziale dieser Prioritäten eingehender analysiert, etwa ihren Nutzen für andere Hauptprioritäten der Europäischen Kommission. Das Projektteam hat aus den Ergebnissen Leitlinien für die künftige Ausrichtung der Prioritäten und der intelligenten Spezialisierungsstrategien abgeleitet.

Unsere Vorgehensweise

Es wurde ein quantitatives, auf einer Big-Data-Analyse beruhendes Studiendesign gewählt, um die Schlüsselparameter der intelligenten Spezialisierungsstrategien zu bewerten. Diese Analyse baut auf den Ergebnissen und der umfassenden Datenbasis der Vorgängerstudie auf. Diese Daten beruhen auf dem Zeitraum 2014 bis 2020. Sie sind aber auch für die aktuelle Förderperiode 2021 bis 2027 relevant, da sich in der Gesamtschau die Prioritätensetzung in den verschiedenen Regionen im Wesentlichen nicht verändert hat.

Links und Downloads

Zu den Ergebnissen (Website EU-Kommission)

Zur Vorgängerstudie

Projektteam: Dr. Jan-Philipp Kramer, Dr. Georg Klose, Lennart Galdiga, Johanna Thierstein


Stand: 31.1.2023

Haben Sie Fragen?

Ihr Kontakt bei Prognos

Dr. Jan-Philipp Kramer

Vize-Direktor, Leitung EU-Services

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Lennart Galdiga

Berater

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