2024
Behörden Spiegel
Diskussion und Wahrnehmung der Verwaltungsdigitalisierung in Deutschland sind meist negativ geprägt. Warum funktioniert „das“ noch nicht online? Warum muss ich persönlich erscheinen, um meinen Führerschein zu verlängern? Und warum ist das eigentlich immer noch eine analoge Plastikkarte? Es geht – wenn überhaupt – nicht schnell genug voran, so der allgemeine Eindruck.
Vor diesem Hintergrund stellen sich Prognos und der Behörden Spiegel im Trendreport Digitaler Staat 2024 die Frage: Wo steht Deutschland auf dem Weg zu digitalen Verwaltungen? Unser Autorenteam zieht in unterschiedlichen Themenbereichen Bilanz und formuliert Empfehlungen, um die Digitalisierung öffentlicher Verwaltungen in den kommenden Jahren voranzutreiben. Der Trendreport erschien begleitend zum Kongress „Digitaler Staat“.
Digitale Verwaltungen zeichnen sich sowohl durch das aus, was Bürgerinnen und Bürger sehen (Frontend: nutzerfreundliche und digital verfügbare Verwaltungsleistungen) als auch durch das, was sie nicht sehen: das Backend. Hierzu zählen Organisationsstrukturen, Prozesse innerhalb einer Verwaltung und Schnittstellen zu anderen Behörden. Für eine vollständige Digitalisierung müssen alle öffentlichen Verwaltungen – von der Bundes- über die Landes- bis hin zur kommunalen Ebene – sowohl im Frontend gegenüber der Bevölkerung als auch im Backend digital arbeiten.
Für den Trendreport 2024 haben wir so vier Schwerpunktthemen identifiziert:
Der Trendreport 2024 formuliert unter anderem folgende Handlungsempfehlungen:
Im Trendreport 2018 wurde ein Bild der öffentlichen Verwaltungen im Jahr 2030 gezeichnet. Der Trendreport Digitaler Staat 2024 zieht nun zur Halbzeit Bilanz: Wo steht Deutschland auf dem Weg zur digitalen Verwaltung? In 15 Fachgesprächen mit Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft haben wir den Status Quo öffentlicher Verwaltungen in den Themenbereichen Technik, Personal, Organisation und Führung erörtert und Handlungsempfehlungen für den weiteren Weg zu digitalen Verwaltungen formuliert.
Zum Trendreport 2024 (PDF)
Zu den vorherigen Reports
Projektteam: Shayan Beland, Dr. Henner Kropp
Stand: 12.03.2024
Prognos und das u-institut organisieren und unterstützen als Projektträger den KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft. Dieses ist Teil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung.
Von Medizintechnik bis Climate Tech: Unser Dossier zeigt, wie kreative Kompetenzen Innovationen nutzbar machen und neue Chancen für die Kultur- und Kreativwirtschaft schaffen.
Von Wien bis Seoul: Das Dossier zeigt, wo die Kultur- und Kreativwirtschaft international wächst und was Unternehmen für den Markterfolg brauchen.
Im Rahmen der EU-Strukturförderung erarbeiten die Regionen eigene Innovationsstrategien. Wir unterstützen das Land Niedersachsen bei Umsetzung und Weiterentwicklung seiner Strategie.
Wie kann man relevante Zukunftsthemen und Trends frühzeitig erkennen? Für das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg setze Prognos einen partizipativen Foresight-Prozess auf.
Für die Europäische Kommission untersuchten wir, wie die EU von der Bioökonomie profitieren kann.
Das HFSP fördert bahnbrechende Forschung im Bereich der Biowissenschaften. Prognos und Digital Science evaluierten die Wirksamkeit des Programms.
Europa hat eine starke Forschung, aber zu wenig Markterfolg. Der European Innovation Act soll das ändern, strukturelle Hemmnisse abbauen und dadurch Innovation in der EU spürbar stärken. Prognos unterstützte bei der Erarbeitung.
Für eine öffentliche Einrichtung in Österreich entwickelte Prognos ein datenbasiertes Analysetool, das die Leistungsfähigkeit von Forschung, Technologie und Innovation entlang der Energiewende systematisch bewertet.
Künstliche Intelligenz ist in vielen Betrieben angekommen, ihr produktiver Einsatz bleibt im Mittelstand jedoch oft oberflächlich. In einem Gastbeitrag analysiert Alice Greschkow vier zentrale Stolperfallen, die die KI-Einführung in KMU ausbremsen.
Wir vereinen Wirtschaftsforschung und Strategieberatung für tragfähige Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere belastbaren Daten, präzisen Analysen und wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse ermöglichen faktenbasierten Fortschritt – finanziell unabhängig, politisch neutral.