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Umweltwirtschaftsbericht NRW | Montag, 14.12.2020

#NRW4GreenDeal für eine nachhaltige Zukunft

Nordrhein-Westfalen ist weiterhin das führende Bundesland in der Umweltwirtschaft. Dies zeigt der neue Umweltwirtschaftsbericht NRW 2020, den wir für das nordrhein-westfälische Umweltministerium erstellt haben.

© AdobeStock – boonchok

Umweltwirtschaft ist eine Schlüsselbranche in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt beschäftigt die Branche dort etwa 468.000 Erwerbstätige. Jeder 20. Arbeitsplatz hängt von der Umweltwirtschaft ab – Tendenz steigend. Mit 35,8 Milliarden Euro bildet die Umweltwirtschaft rund 6 % der nordrhein-westfälischen Bruttowertschöpfung ab.

Stärken der Umweltwirtschaft in NRW

Die Umweltwirtschaft vereint innovative Produkte und Dienstleistungen. Sie schützen die Umwelt und leisten einen bedeutenden Beitrag zur Transformation der Wirtschaft. Innovation und Digitalisierung stehen dabei in einer sehr engen Beziehung. Im Bundesvergleich zählt Nordrhein-Westfalen mit rund 19 % aller bundesweit angemeldeten und rund 2 % der weltweit angemeldeten Umweltwirtschaftspatente zu den wichtigsten Innovationsstandorten in Deutschland. Das Schwerpunktthema „Digitalisierung“ des aktuellen Umweltwirtschaftsberichts zeigt zudem: Die Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist überdurchschnittlich stark digitalisiert. „Ihr Digitalisierungsgrad liegt 15 % über dem der Gesamtwirtschaft und Digitalisierungsthemen bestimmen in besonderem Maße die Innovationstätigkeit“, so Prognos-Bereichsleiter für Umweltwirtschaft und Klimawandel und Leiter der Innovationsförderung Kompetenzwerk Umweltwirtschaft NRW Oliver Lühr. „Damit ist Nordrhein-Westfalen gut gerüstet für eine Umweltwirtschaft 4.0. Die Umweltwirtschaft bietet die entscheidenden Lösungen, um im Green Deal voran zu kommen.“

Der Umweltwirtschaftsbericht porträtiert – auch in dieser dritten Ausgabe – die Regionen des Landes. Die Stärken der Branche zeigen sich in unterschiedlicher Ausprägung und mit starken regionalen Spezialisierungen, abhängig von der naturräumlichen Prägung. Je nach Region liegen die Schwerpunkte auf der Ressourcenwirtschaft, umweltfreundlicher Landwirtschaft und nachhaltiger Forstwirtschaft oder in der umweltfreundlichen Mobilität, der Energieeffizienz oder den Erneuerbaren Energien.

Auch auf dem Weltmarkt – einer tragenden ökonomischen Säule der Umweltwirtschaft NRWs –  behauptet sich die Branche. Von 2010 bis 2019 wuchsen die Exporte der nordrhein-westfälischen Umweltwirtschaft im Schnitt jährlich um 1,4 % und erreichten 2019 ein Volumen von 11,6 Milliarden Euro.

 undefinedDirekt zum Bericht (PDF, Webseite www.umwelt.nrw.de)