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Untersuchung für die Regionen Münsterland, Osnabrücker Land und Ostwestfalen-Lippe

Deponiebedarfsanalyse

Auftraggeber

Abfallwirtschaftsbetriebe der Kreise Warendorf (AWG), Gütersloh (GEG), Coesfeld (WBC), Borken (EGW), Osnabrück (AWIGO) sowie der Stadt Münster (AWM)

Jahr

2020


In den Regionen Münsterland, Osnabrücker Land und Ostwestfalen-Lippe reicht das vorhandene Deponievolumen für die Klassen 0 und I nicht aus und könnte bereits im Jahr 2030 vollständig gefüllt sein.

Aufgrund der ungleichen Verteilung der Standorte ist der Druck regional sehr unterschiedlich. Verstärkte Recyclingbemühungen werden bei den gewählten Ansätzen zu einer geringfügigen Verlängerung der Restlaufzeiten führen. Tritt die viel diskutierte Mantelverordnung in Kürze in Kraft, so ist spätestens ab 2030 mit einer Verlagerung von derzeit in übertägigen Abbaustätten verwerteten Mengen mineralischer Abfälle auf Deponien der Klassen 0 und I zu rechnen, was zu einem Mehrbedarf an Deponiekapazitäten und einer weiteren Verschärfung der Deponiesituation führen wird. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Bedarfsanalyse für die Abfallwirtschaftsbetriebe der Kreise Warendorf (AWG), Gütersloh (GEG), Coesfeld (WBC), Borken (EGW), Osnabrück (AWIGO) sowie der Stadt Münster (AWM). Prognos hat für dieses Projekt mit der INFA GmbH zusammengearbeitet.

Zum Hintergrund der Deponiebedarfsanalyse

Mineralische Abfälle wie Bodenaushub und Bauschutt fallen in großen Mengen insbesondere bei Bautätigkeiten an. Um zum Beispiel Transportkosten und CO2-Emissionen zu reduzieren, sollen sie regional entsorgt werden.
Vor diesem Hintergrund haben die regionalen Abfallwirtschaftsbetriebe AWG, GEG, WBC, EGW, AWIGO sowie AWM prüfen lassen, wie lange die vorhandenen Deponiekapazitäten in ihrer Region noch ausreichen. Die Untersuchungsregionen wurden in einem Radius von je 50 Kilometer um die Gebietskörperschaften herum ausgedehnt und umfassten insgesamt 23 Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Auf Basis der Studienergebnisse können die Abfallwirtschaftsbetriebe nun Maßnahmen entwickeln, wie ausreichendes Deponievolumen in der Region geschaffen werden kann, um die Entsorgung von Abfällen weiterhin zu sichern.

Die Studie ist nicht öffentlich zugänglich.

Autorinnen und Autoren: Arno Häusler und Nadja Schütz

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Nadja Schütz

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