Zurück zur Projektübersicht

Innovations- und Wissenschaftsstandort München

Auftraggeber

Stadt München

Jahr

2019

Die Stadt und die gesamte Region München stehen national und international für herausragende Forschung und Innovationen. Neben einer exzellenten Forschung in einzelnen Spitzenfeldern zeichnet sich der Standort auch durch eine große Breite an Fachgebieten aus, von denen eine große Innovationsdynamik ausgeht. Bei 27 von 35 zentralen Innovationsfeldern zählt München zu den Top 10 Standorten in Europa. Solch eine Vielseitigkeit und Leistungsstärke finden sich in dieser Ausprägung an keinem anderen Standort in Europa.

Auch andere Zahlen untermauern die Stärken Münchens: Rund 70 Forschungseinrichtungen haben einen Standort in München. Bedeutende Organisationen wie die Max-Planck-Gesellschaft, die Fraunhofer Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft und die Helmholtz-Gemeinschaft haben ihren Hauptsitz sowie zahlreiche Tochterinstitute in der Region München.

Mit der Technischen Universität München (TUM) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) sind gleich zwei der besten Universitäten Deutschlands in München angesiedelt. Insgesamt haben 16 Hochschulen in der Region München ihren Sitz, darunter auch die Hochschule für angewandte Wissenschaften München (HM) als größte Hochschule Bayerns.

Die Wissenschaftseinrichtungen sind von hoher ökonomischer Bedeutung für die Region, wie Berechnungen der Studie zeigen. Umgekehrt profitieren sie auch von der ökonomischen Stärke des regionalen Umfelds. Insgesamt sind im Jahr 2016 25.700 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte direkt in den Institutionen der Wissenschaft angestellt. Damit beheimatet der Wissenschaftsbereich in der Region mehr Beschäftigte als die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus oder fast so viele wie der Wirtschaftszweig Versicherungen und Pensionskassen. Mit rd. 60 Prozent entfällt der Großteil der direkt Beschäftigten auf die Universitäten und Hochschulen. 25 Prozent arbeiten in außeruniversitären Forschungseinrichtungen und 15 Prozent in weiteren Einrichtungen.

Verbesserungspotentiale

Im Rahmen von Experteninterviews und deren Auswertung gewannen die Prognos Experten Handlungsempfehlungen zur Stärkung der nationalen und internationalen Spitzenposition Münchens. Hierzu zählen u.a. die Schaffung von mehr Testarealen und Experimentierräumen oder auch die Verbesserung der Reputation Münchens als erfolgreicher Start-up-Standort (insb. im Vergleich zu Berlin) oder auch ein engerer Austausch zwischen Politik, Verwaltung, Unternehmen, Universitäten und Instituten.

Direkt zur Studie (PDF, Webseite muenchen.de)

Autorinnen und Autoren:

Dr. Georg Klose, Myrna Sandhövel, Marion Neumann, Robert Köster, Cordula Klaus, Jannis Lambert

Haben Sie Fragen?

Ihr Kontakt bei Prognos

Dr. Georg Klose

Leiter Digital Development

Profil ansehen

Myrna Sandhövel

Beraterin

Profil ansehen

Unsere Arbeiten zu diesem Thema

Smartwatch kontaktloses Bezahlen. Mit intelligenter Uhr an der U-Bahn-Station zu bezahlen.

Stadtleben der Zukunft

laufend

Prognos ist Teil des Konsortiums des BMI-Programms Modellprojekte Smart Cities (MPSC).

Frau-Client mit VR-Brille auf der Baustelle

Digitalisierungsstrategie für Brandenburg

2021

Die digitale Transformation ist auch in Brandenburgs Wirtschaft längst in Gang. Um die Potenziale der Digitalisierung erfolgreich zu nutzen, entwickelt Prognos den strategischen Handlungsrahmen.

Sportlerin springt über eine Hürde
AdobeStock - WavebreakmediaMicro

Trendreport 2021

Hürden aus dem Weg geräumt – innovativ, pragmatisch, zupackend. Der Report präsentiert innovative Lösungen, wie digitale Verwaltung gelingt.

Frau tippt auf einer Tastatur

Trendreport Digitaler Staat

2021

Seit 2016 erstellt das Team der Managementberatung in Kooperation mit dem Behörden Spiegel den Trendreport Digitaler Staat. Der Report widmet sich Jahr für Jahr einem anderem zukunftsgerichtetes Trendthema der öffentlichen Verwaltung.

Ein Mann steht mit einer Virtual Reality Brille in einer Produktionshalle

Auswirkungen digitaler zirkulärer Wertschöpfung im Ruhrgebiet

2021

Für die Initiative „reWIR“ erstellte Prognos ein passendes Konzept, um die qualitativen und quantitativen Auswirkungen der Projekte sichtbar zu machen.

Handwerkerin und Handwerker begutachten Pläne

Wie effektiv sind EU-Förderprogramme für Innovationen in KMU?

2021

Die EU bietet ein breites Spektrum an Innovationsförderung für KMU. Gemeinsam mit Partnern untersuchte Prognos, inwieweit die EU-Förderprogramme ihre Ziele erreichen.

Fernrohr am Rande eines Sees
iStock.com - Timotale

30 Themen, die unsere Zukunft bestimmen könnten

Das Zukunftsbüro hat 30 weitere Themenblätter publiziert. Prognos und Z_punkt identifizieren für das Bundesministerium für Bildung und Forschung relevante Zukunftsthemen im Rahmen des Foresight-Prozesses III.

Eine Ingenieurin und ein Ingenieur arbeiten gemeinsam an einem Laptop.

Evaluierung der Cluster-Initiativen

2021

Für die EU-Kommission evaluieren wir gemeinsam mit CSES und IDEA Consulting Group die EU Cluster-Programme.

Blick auf eine Dorf

Prozessbegleitung Smarte.Land.Regionen

2021

Landkreise werden Teil eines digitalen Ökosysteme. Zusammen mit Partnern begleiten wir sieben Landkreise auf dem Weg der digitalen Transformation

20210201_Erkelenz

Erkelenz im Wandel

2021

Um die Wirtschaft und den Ort innovations- und zukunftsfähig zu machen, beschäftigt sich die Stadt Erkelenz mit einer Forschungs- und Wissenschaftseinrichtung. Unser neues Konzeptpapier für die Stadt untersucht Standortfaktoren.

Adobe Stock - CleverStock

Über Prognos

Wir geben Orientierung.

Prognos ist eines der ältesten Wirtschaftsforschungsunternehmen Europas. An der Universität Basel gegründet, forschen Prognos-Expertinnen und -Experten seit 1959 für verschiedenste Auftraggeber aus dem öffentlichen und privaten Sektor – politisch unabhängig, wissenschaftlich fundiert.

Mehr erfahren