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Förderprogramm Digitalisierung in NRW

Digitale Modellregionen in NRW

Auftraggeber

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) NRW

Jahr

laufend


Der Fortschritt bei der Digitalisierung ist längst zu einem wichtigen Standortfaktor in den Regionen geworden. Um in diesem Standortwettbewerb digitaler Regionen mitzuhalten, bedarf es der Förderung durch die Politik. Fünf Modellregionen um die Leitkommunen Aachen, Gelsenkirchen, Wuppertal, Soest und Paderborn hat die nordrhein-westfälische Landesregierung hierfür ausgewählt. Im Rahmen eines Förderprogrammes werden dort innovative Projekte mit den Themenschwerpunkten E-Government und digitale Stadtentwicklung bzw. Smart City gefördert. Im Konsortium mit DETECON Consulting (Führung) sowie Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves wurde Prognos 2019 mit der wissenschaftlichen Begleitung des Programmes beauftragt.

Ziele der Förderung der digitalen Modellregionen

Im Rahmen des Programmes bietet das Wirtschafts- und Digitalministerium Nordrhein-Westfalens Beratungen im Bereich Smart City bzw. Smart Region für Kommunen an. Rund 65 Kommunen haben sich für das Angebot bereits angemeldet. Im Schwerpunkt E-Government geht es darum, das serviceorientierte Handeln in der digitalen Verwaltung voranzutreiben. Im Bereich digitale Stadtentwicklung werden langfristig wirkende Smart-City-Lösungen entwickelt. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Verbänden, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltungen. Neue Technologien sollen in der Praxis getestet und etabliert werden.

Schwerpunkte der wissenschaftlichen Begleitung

Der Auftrag an das begleitende wissenschaftliche Konsortium gliedert sich in insgesamt sieben Arbeitspakete. Einerseits sollen die Förderprogramme evaluiert werden. Andererseits ist auch die begleitende Kommunikation und die Digitalisierungsberatung Gegenstand der wissenschaftlichen Untersuchungen. Der Fokus der Prognos AG richtet sich hierbei auf die Evaluierung der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten, der Zusammenarbeit in und zwischen den Modellregionen sowie auf die Programmbewertung und -fortführung.

Methoden der wissenschaftlichen Begleitung

Um Aussagen über die Wirksamkeit der Förderungen treffen zu können, werden die Maßnahmen durch ein Monitoring begleitet. Außerdem wird eine theoriebasierte Wirkungsevaluation vorgenommen. Ergänzend werden Online-Befragungen und Fallstudien durchgeführt.


Weitere Informationen finden Sie hier (wirtschaft.nrw)

Autorinnen & Autoren: Dr. Jan-Philipp Kramer, Matthias Canzler, Moritz Glettenberg, Lorenz Löffler, Lennart Galdiga. 

30.03.2021 | Fachkonferenz „Digitalisierung in Kommunen“

Am 30. März 2021 veranstaltete das Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen die 3. Fachkonferenz „Digitalisierung in Kommunen – Smart City regional, national und international“. Dr. Jan-Philipp Kramer hat im Fachforum Begleitforschung zum Programm „Digitale Modellregionen“ zum Monitoring der Modellprojekte gesprochen. Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat die Veranstaltung eröffnet und mit einem Input zum Thema „Pläne für die Smart City Zukunft“ beendet.

Die virtuelle Konferenz diente dem Austausch mit und zwischen Digitalisierungsexpertinnen und -experten der Kommunen und bot ein breites Programmangebot: eine virtuelle Ausstellung, thematische Netzwerkforen, die Präsentation von Digitalisierungsprojekten aus Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus sowie ein Panel zum Thema „Smart City – Wo stehen wir in Deutschland? Was brauchen wir für eine Beschleunigung?“.

Haben Sie Fragen?

Ihr Kontakt bei Prognos

Dr. Jan-Philipp Kramer

Vize-Direktor, Leiter EU-Services

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Matthias Canzler

Projektleiter

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