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Kreativ-Report NRW 2016

Auftraggeber

Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen

Jahr

2016

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Die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen (+10 Prozent) wächst dynamischer als im Bundestrend (+5 Prozent). Auch im Vergleich zur nordrhein-westfälischen Gesamtwirtschaft (+7 Prozent) kann sich die Kultur- und Kreativwirtschaft positiv absetzen und lässt eine hohe Nachfrage nach kreativen Produkten und Dienstleistungen aus Nordrhein-Westfalen erkennen.

Mit ihren knapp 300.000 Erwerbstätigen ist sie eine wichtige Beschäftigungsbranche im Land. Zu den beschäftigungsstärksten Teilmärkten der nordrhein-westfälischen Kultur- und Kreativwirtschaft gehören die Software-/Games-Industrie, gefolgt vom Werbemarkt und dem Pressemarkt.

Eine konkurrenzfähige Branche wächst heran

Die rund 52.000 Selbstständigen und Unternehmen erwirtschaften ein Umsatzvolumen von etwa 36 Milliarden Euro. Sie erzielen damit eine Wertschöpfung von knapp 19 Milliarden Euro. Mit einem Anteil von 3,2 Prozent an der gesamten Wertschöpfung des Landes ist die Branche konkurrenzfähig zu leistungsstarken Industrien wie dem Maschinenbau (Anteil von 3,5 Prozent) oder der Metallindustrie (Anteil von 3,6 Prozent). Gleichzeitig übernimmt die Branche eine wichtige impulsgebende Funktion für viele Industrien und Dienstleistungsbranchen in der Region.

Die Branche nimmt eine Schlüsselkomponente für eine erfolgreiche Bewältigung digitaler Transformationsprozesse ein. Besonders von Vorteil sind hierbei ihre Erfahrungen mit digitalen Geschäftsprozessen und -modellen und den hieraus gewonnenen Kompetenzen. Diese wirken sich nicht nur in der eigenen Branche positiv aus, auch andere Wirtschaftsbranchen profitieren.

Bedeutung der Kultur- & Kreativwirtschaft für NRW

Folgende Botschaften kennzeichnen die Bedeutung der Branche für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen:

  • Die Kultur- und Kreativwirtschaft wirkt als wichtiger Innovationstreiber.
  • Die Kultur- und Kreativwirtschaft befördert die Erschließung digitaler Märkte.
  • Die Heterogenität der Branche erfordert unterschiedliche Unterstützungsformate.
  • Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist wichtiger Imagefaktor.

Der neuste Kreativ-Report ist eine Aktualisierung des Kreativ-Reports aus dem Jahr 2012, ebenfalls erstellt durch die Prognos AG.

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Autorinnen

Kathleen Freitag, Carolin Kar

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Kathleen Freitag

Senior Projektleiterin

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