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Ausgewählte Ergebnisse des Zukunftsatlas 2019

Zentrale Ergebnisse

Ausgewählte Ergebnisse des Zukunftsatlas 2019

Ausführlichere Erläuterungen zu den zentralen Ergebnissen, das gesamte Ranking sowie alle Karten und Grafiken haben wir für Sie in der Broschüre „Alles auf einen Blick“ zusammengestellt. Laden Sie die Broschüre „Alles auf einen Blick“ hier herunter:

Deutschland wächst – aber nicht überall und mit sehr unterschiedlicher Intensität.

Die Bevölkerung in Deutschland ist im Zeitraum 2011 bis 2017 um 3,1 % gewachsen. Der Bevölkerungszuwachs ist vor allem in Großstädten ausgeprägt. Häufig strahlen sie auch positiv auf die Umlandkreise aus – insbesondere, wenn Wohnraum in den Städten knapp und teuer ist. Vor allem im Süden und Nordwesten Deutschlands wächst die Bevölkerung auch in ländlichen Regionen deutlich. Eine rückläufige Bevölkerung verzeichnen trotz bundesweiter Zuwanderung insbesondere ländliche Kreise in Ostdeutschland und strukturschwache Regionen in Westdeutschland.

In Deutschland gibt es immer mehr Kinder.

Ausgehend von 1,47 Kindern je Frau im Jahr 2014 ist die Geburtenzahl in Deutschland auf 1,57 im Jahr 2017 angestiegen. Jede zehnte Region weist einen deutlich positiven Geburtenüberschuss auf. Dort führt die positive Bevölkerungsentwicklung zu einem überdurchschnittlich steigenden Bedarf an sozialer Infrastruktur, insbesondere im Bereich der Kindertagesbetreuung sowie der Erweiterung von Schulkapazitäten.

Der langanhaltende wirtschaftliche Aufschwung sorgt in ganz Deutschland für mehr Be-schäftigung und weniger Arbeitslosigkeit.

Zwischen 2015 und 2018 ist bundesweit die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 2,1 Mio. bzw. 6,8 % gestiegen. In 98 % aller Kreise und kreisfreien Städte gab es in diesem Zeitfenster mehr Beschäftigte. Der anhaltend starke Beschäftigungsaufbau führt dabei vielerorts zu Problemen, ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte zu finden.

Der Abstand zwischen den Top Regionen und den Schlusslichtern verringert sich.

Erstmals seit Jahren rückt das Feld der 401 Kreise und kreisfreien Städte etwas näher zusammen. Dafür sorgen zum einen der wirtschaftliche Aufschwung und hohe Zuwanderungen und Bevölkerungswachstum in zahlreichen Regionen. Zum anderen profitieren schwächere Regionen sowie Umlandregionen verstärkt von Spill-Over-Effekten, u.a. aufgrund des Erreichens von Grenzen der Aufnahmefähigkeit besonders beliebter Städte.

Das regionale Wohlstandsgefälle bleibt in Deutschland nahezu unverändert bestehen.

Trotz leichter Annäherung zwischen den Top-Standorten und den Schlusslichtern bleiben die regionalen Muster bestehen. Außerhalb Süddeutschlands schaffen es nur vier westdeutsche Städte in die Top 25 Regionen. In Ostdeutschland schaffen nur wenige Regionen den Sprung in die Gruppe der Regionen, in denen die Zukunftschancen überwiegen. Gebiete, in denen die Zukunftsrisiken überwiegen, gibt es sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland.

Das Ranking auf der Deutschlandkarte

Das Handelsblatt hat die Ergebnisse von Zukunfts- und Immobilienatlas in einer Deutschlandkarte für Sie aufbereitet.

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