Auftraggeber

Agora Energiewende

Jahr

2017


Was muss sich schon bis zum Jahr 2030 tun, um die Klimaschutzziele zu erreichen? Das beantwortet die von den Fraunhofer-Instituten für Windenergie und Energiesystemtechnik (FhG IWES) und für Bauphysik (FhG IPB) im Auftrag der Agora Energiewende erstellte Studie „Wärmewende 2030“.

Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass im Wärmemarkt bereits bis 2030 deutliche Umbrüche notwendig sind, um die langfristigen Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Demnach wird es von zentraler Bedeutung sein, die Nachfrage nach Raumwärme und Warmwasser bis zum Jahr 2030 um ein Viertel gegenüber heute zu senken und die verbleibende Wärmenachfrage zunehmend aus erneuerbaren Quellen zu decken. Als Schlüsseltechnologien werden in den von FhG IWES berechneten Szenarien Wärmepumpen sowie Wärmenetze mit wachsenden Anteilen erneuerbarer Energien eingesetzt.

Die Prognos AG lieferte im Rahmen eines Experten-Workshops Impulse zu Leitfragen und zur Gestaltung der untersuchten Szenarien. Zusätzlich unterstützen die Prognos-Experten die Forschungsnehmer (FhG IWES und FhG IPB) bei der Analyse und Interpretation der Szenarien der Energieeffizienzstrategie Gebäude (ESG). Letztere hatte Prognos im Jahre 2016 im Auftrag des BMWi erstellt.

Die Studie „Wärmewende 2030“ wurde von den Fraunhofer-Instituten für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) sowie für Bauphysik (IBP) mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), des Öko-Instituts und der Prognos AG im Auftrag von Agora Energiewende erstellt. Die Veröffentlichung erfolgt im Februar 2017.

Energieeffizienzstrategie (BMWi)
Download unseres Hintergrundpapiers (PDF, BMWi)

Autorinnen und Autoren:

Nils Thamling (Prognos), Mathias Deutsch (Agora Energiewende), Norman Gerhardt, Fabian Sandau, Dr. Sarah Becker, Angela Scholz (IWES), Patrick Schumacher, Dr. Dietrich Schmidt (IBP)

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