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Bewertung der Versorgungssicherheit bis zum Jahr 2030

Klimaneutralität und Versorgungssicherheit im Strommarkt

Auftraggeber

Stiftung Klimaneutralität

Jahr

2021

Für die Stiftung Klimaneutralität hat Prognos eine Kurzstudie zum Thema „Versorgungssicherheit“ erstellt. Hierbei wird erläutert, wie und ob in den Prognos-Szenarien KN2050 und KN2045 aus der Studie „Klimaneutrales Deutschland “ die Versorgungssicherheit in Bezug auf das Stromsystem erreicht wird.
Unser Stromsystem-Team hat hierzu diese Szenarien mit Szenarien aus der vom BMWi 2019 in Auftrag gegebenen Studie zur Versorgungssicherheit am Strommarkt verglichen.

Sichere Stromversorgung in Zukunft

Die Szenarien der Studie „Klimaneutrales Deutschland“ weisen bis 2030 und darüber hinaus eine hohe Versorgungssicherheit auf dem Strommarkt auf. Dies geht zum einen aus unseren Strommarktmodellierungen hervor. Zum anderen geht dies ebenfalls aus einem Vergleich mit der detaillierten Untersuchung im Auftrag des BMWi von 2019 hinsichtlich der Stromnachfrage, des Ausbaues Erneuerbarer Energien, der regelbaren Kraftwerksleistung und der Importkapazitäten hervor. „Die hohe Versorgungssicherheit auf dem Strommarkt kann bei einem ambitionierten Energiewende-Szenario im Einklang mit neuen Europäischen Klimazielen von 55% Treibhausgas-Einsparung in 2030 gegenüber 1990 erhalten bleiben.“, erklärt Projektleiter Hanno Falkenberg. Wesentliche Bausteine für die Gewährleistung der Versorgungssicherheit sind der Ausbau von regelbarer Kraftwerksleistung in Deutschland sowie verstärkte Austauschkapazitäten innerhalb von Europa.

Marktdesign und Versorgungssicherheit

Der Strommarkt ist gekennzeichnet als ein Energy-Only-Markt. Das bedeutet, dass nur die produzierte Strommenge vergütet wird. Der Markt ist aufgrund des Bilanzkreis- und Ausgleichsenergiesystems, der Regelenergie sowie der Kapazitätsreserve prinzipiell geeignet, um den Aufbau von regelbarer Kraftwerksleistung in der langen Frist anzureizen.
Für die Flexibilisierung der Nachfrage sollten weiterhin Anreize wie zeitvariable Tarife für größere Anteile des Stromverbrauches geschaffen werden. Zudem sollten Netzentgelte in Zukunft die jeweilige Knappheit der Netzsituation abbilden.

Zur Studie auf der Website stiftung-klima.de

Autorinnen und Autoren: Elias Althoff, Hanno Falkenberg, Aurel Wünsch, Marco Wünsch, Inka Ziegenhagen

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Hanno Falkenberg

Projektleiter

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