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Regionale Rankings | Freitag, 05.07.2019

Der neue Prognos Zukunftsatlas® 2019

Mit dem Zukunftsatlas® bewertet Prognos alle drei Jahre die Zukunftsfähigkeit aller 401 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Die Ergebnisse wurden in der heutigen Ausgabe des Handelsblattes veröffentlicht.

© iStock.com – Orbon Alija

Erstmals seit Jahren rückt das Feld der 401 Kreise und kreisfreien Städte wieder etwas näher zusammen. Doch trotz dieser leichten Annäherung zwischen den Top-Standorten und den Schlusslichtern bleiben bekannte regionale Muster bestehen. Wie auch 2016 zeigt sich ein starkes Süd-Nord-Gefälle: 21 der 25 Top-Standorte liegen in Süddeutschland. Außerhalb Süddeutschlands schaffen es nur die vier Städte Wolfsburg, Düsseldorf, Hamburg und Münster in die Top 25 – also die Regionen mit der höchsten Zukunftsfestigkeit. In Ostdeutschland erreichen nur die Städte Dresden, Jena, Potsdam, Berlin und Leipzig die Gruppe der Regionen, in denen die Zukunftschancen überwiegen. Gebiete, in denen die Zukunftsrisiken überwiegen, gibt es sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland.

Erstmals wurde zusätzlich zum bewährten Zukunftsatlas®-Ranking ermittelt, wo Wohnungsangebot und -nachfrage aus der Balance geraten sind und in welchen Regionen Wohnraum fehlt: Der neue Immobilienatlas gibt an, wie hoch die relative Wohnungsbaulücke bezogen auf den Wohnungsbestand einer Region ist. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wohnungsmärkte in einem erblichen Ungleichwicht sind. Sage und schreibe 193 Kreise und kreisfreie Städte sind von einer Wohnungsbaulücke gekennzeichnet. Dabei ist der Anteil der Wohnungsbaulücke in 98 Regionen – also fast einem Viertel aller Kreise und kreisfreien Städte überdurchschnittlich ausgeprägt.

undefinedZum Zukunftsatlas auf der Seite des Handelsblatts inkl. interaktive Deutschlandkarte

undefinedAlle Infos zum Prognos Zukunftsatlas® 2019 im PDF „Auf einen Blick“ zum Downloaden